Sich für einen Gig bewerben

Januar 9th, 2013

Ich habe nun eine menge Konzerte veranstaltet und dafür immer wieder über das Internet nach Bands gesucht bzw. Aufrufe gestartet sich bei mir per Mail zu melden. Mit der Zeit stelle ich mir die Frage, wie einige Bands so jemals an einen Auftritt kommen wollen. Von wundervoll ausführlichen Bewerbungen bis “Hier ist unsere Webseite, schau mal rein” habe ich wirklich alles gesehen. Ich möchte hier einen kleinen Einblick geben, wie man sich am besten per E-Mail auf einen Gig bewirbt.


Die wichtigsten Informationen an den Anfang

Meistens bewerben sich sehr viele Bands und das Durcharbeiten der ganzen Mails kostet sehr viel Zeit. Selten habe ich bei einer Band nach Informationen nach gefragt. Steht in der Mail nicht gleich das Wichtigste am Anfang, ist die die Chance aussortiert zu werden sehr groß. Im ersten Absatz, besser noch Satz, muss stehen Name, Genre und Herkunft. Der Ort ist besonders wichtig. Kommt ihr aus einem kleinen Dorf, gebt noch eine große Stadt in der Nähe an. Meistens wird aus der Entfernung zur Location abgeschätzt ob ihr überhaupt genug Leute anzieht oder sich das finanziell überhaupt für euch lohnen könnte.

Songs, Songs, Songs

Eigentlich das wichtigste Auswahlkriterium ist für mich immer noch die Musik. Drei bis fünf Songs sollten als Direktlinks mit angegeben werden. Ein Verweis auf die Facebook oder Myspaceseite ist eher unpraktisch. Meistens sind mehrere Personen am Auswahlprozess beteiligt und dann müssen Songs auch miteinander ausgetauscht werden. Was immer sehr gut kommt, ist ein Video bei Youtube o.ä. von eurem besten Liveauftritt. Das hat immer wieder den Wackelkandidaten zum Hauptact gemacht.

Meist hat jede Band noch ihre eigene Myspaceseite, Facebookseite oder Webseite. Dazu kann ich folgendes sagen. Myspace ist tot. Als zusätzliche Informationsquelle lohnt es sich diese eigentlich nicht mehr anzugeben. Solltet ihr eine Facebookseite pflegen, so habe ich zumindest bei mir etwas bemerkt. Der erste Blick geht fast immer darauf, wie viele Likes die Seite hat. Natürlich ist das kein objektive Kriterium aber unbewusst habe ich die Bands immer schnell abgestempelt. Überlegt euch vorher ob eure Facebookseite so beim Veranstalter vorzeigbar ist. Am Eindrucksvollsten ist aber immer noch eine eigene professionell gemachte Homepage.

Bandmappe

Eine Bandmappe ist eine praktische Sache. Nur leider sind viele immer grafisch ziemlich überladen. Am liebsten ist mir eine schlichte schwarz/weiß Version mit allen wichtigen Informationen. Das liegt einfach daran, dass man das Teil einfach ausdrucken kann und dann super bei einer Besprechung verteilen kann. Solche Bands bleiben im Kopf.

Der Ton macht die Musik

Niemand verlangt, dass dem Veranstaltern Honig ums Maul geschmiert wird. Aber eine vernünftige Rechtschreibung und Grammatik in der Mail ist das Mindeste. Wenn die Mail ehrlich und locker geschrieben wurde, hatte ich bis jetzt immer den besten Eindruck von einer Band. Gern kann man nach 2-3 Wochen noch einmal höflich nachfragen, wie denn der Status der Bewerbung ist. Auch das lässt die Band im Kopf bleiben und steigert die Chancen.

 

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CDs werden immer teurer

Oktober 28th, 2012

Eigentlich ist das ja hier ein Gitarrenblog. Aber irgendwie habe ich das Bedürfnis hier auch mal meine Meinung zu Themen die mich interessieren kund zu tun. Keine Angst es wird trotzdem musikalisch bleiben.

Jetzt aber zum Thema. Letzte Woche war ich in einem größeren Elektronikgeschäft. Da ich mir nur die Zeit vertreiben wollte, bin ich im Regal für Sampler gelandet. Das ist eigentlich nicht wirklich meine Musik. Als ich allerdings die Preise gesehen habe, war ich echt schockiert. Es werden 20 Euro für zwei CDs mit Lieder, die in zwei Monaten eh keiner mehr hört, verlangt. Ganz schön unverschämt. Dazu kommt noch, dass es nicht nur einen Sampler gibt. Nein, jeder Radiosender, TV-Sender und TV-Show scheint einen zu machen. Und das jeden Monat.
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Nachdem ich mich dann genug darüber aufgeregt hatte, habe ich einfach mal das Regal gewechselt. Ich bin bei den Musikalben gelandet. Dort erwartete mich auch ein interessantes Bild. Alben, die 20 Jahre und mehr alt sind, werden für 16 Euro verkauft. Es verwundert doch eigentlich gar nicht, dass bei so einer Preisgestaltung nur noch wenig Musik gekauft wird. In diesem Sinne habe ich mich schon seit einiger Zeit darauf eingestellt CDs von kleineren Bands zu kaufen. Meist haben diese eine durch aus fairere Preisgestaltung.

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Gurthalterung heraus gebrochen – Was nun?

Oktober 27th, 2012

Vor einiger Zeit ist bei mir die Gurthalterung der Gitarre heraus gebrochen. Das passiert gerne auch mal bei billigeren Instrumenten. Zum Glück lässt das allerdings sicher leicht und sehr schnell reparieren. Man benötigt dafür nicht viel:

  • Einen Holzdübel
  • Etwas Holzleim
  • Ein kleines Messer und vielleicht eine Säge
  • Einen kleinen Bohrer

Zuerst schnappt ihr euch den Holzdübel. Am besten ist es, wenn ihr von der letzten Möbellieferung einen übrig habt. Im Baumarkt sind die recht teuer und die gibt es nur in größerer Stückzahl zu kaufen. Und wir brauchen ja eh nur einen. Den Holzdübel bringt ihr jetzt mit dem Messer und eventuelle der Säge auf die Größe, dass er pass genau in das Loch passt. Macht etwas Holzleim rein und dann den Dübel. Wartet bis der Holzleim angetrocknet ist. Je nachdem, wie groß eure Schraube ist, müsst ihr ein kleines Loch vorbohren. Wenn nicht, dann könnt ihr jetzt den Gurtpin wieder anschrauben.
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Genauso bin ich mit meiner Gitarre vorgegangen. Der Gurt ist nun wirklich Bombenfest. Selbst die Schraube lockert sich nicht mehr, was sie vorher gern getan hat.

Noch als letzter Hinweis: Die Reparatur macht ihr auf eigene Gefahr. Ich bin nicht dafür verantwortlich, wenn etwas schief geht.

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Impulsantworten für den virtuellen Verstärker

September 15th, 2012

Was sind Impulsantworten?

Wenn man jemanden fragt, was den Gitarrensound ausmacht, bekommt man meist folgende Anworten: Der Verstärker, die Gitarre, der Musiker. Doch eine der wichtigsten Sachen wird sehr gerne vergessen: die Box. Die Gitarrenbox samt Mikrofonierung macht durch aus 50% oder noch mehr des Sounds aus. Im Rahmen der Digitalisierung der Tonstudios hat sich dabei etwas ganz interessantes für uns Hobbymusiker entwickelt. Es nennt sich Impulsantworten. Das sind kleine Wavedateien, die das Verhalten und alle Nuancen einer echten Box simulieren können.
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Wie funktioniert das?

Voraussetzung ist, das ihr einen VST-Host wie zum Beispiel Cubase oder Reaper habt. Dort gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ihr nutzt einen virtuellen VST-Amp oder den Effektausgang eures Verstärkers. Zusätzlich braucht ihr ein Plugin um dieses Impulsantworten zu laden. Ich nutze schon seit Jahren LeCab von Poulin. Und jetzt das Wichtigste. Ihr braucht natürlich die Dateien für die Impulse. Essind recht viele kostenlos im Internet zu finden. Fast zu jeder Box gibt es Antworten. Ein Besuch bei Google sollte nicht lange dauern.

Am besten ihr legt euch eine kleine Sammlung an. Dann könnt ihr probieren welche Boxen euch besonders zusagen. LeCab bietet zum Beispiel auch die Möglichkeit zwei verschiedene Boxen mit einander zu mischen. Das macht auch den enormen Vorteil dieser Technik aus. Es lassen sich Kombinationen erstellen und wechseln, die so nie im Studio möglich sind. Es sind auch alle Einstellungen reproduzierbar. Zusätzlich lässt sich in Zimmerlautstärke im heimischen Wohnzimmer aufnehmenEinen kleinen Haken gibt es dabei aber auch. Die Ergebnisse sind nur so gut wie die Impulsantworten. Die Qualität schwankt sehr stark. Den Wunschsound zu finden kann bei sovielen Möglichkeiten dann schon etwas länger dauern.
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Eigentlich nutze ich zum Aufnehmen nur noch Impulse. Gute Boxen und Mikrophone sind unglaublich teuer und es braucht viel Zeit alles aufzubauen. Die Vorteile sind einfach großartig.

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Das Internet ein rechtsunsicherer Raum

September 11th, 2012

Wer regelmäßig auf dieses Seite kommt, hat es sicher schon bemerkt. Alle Noten wurden gelöscht. Das habe ich nicht gemacht um euch liebe Besucher zu ärgern. Vielmehr habe ich dies aus Angst vor einer möglichen Abmahnung getan. Es ist leider so, dass auch selbst ermittelte Noten, Akkorde und Arrangements gegen das Urheberrecht verstoßen können. Dieses Risiko möchte und kann ich nicht eingehen. Um aber wenigstens etwas dagegen zu tun, möchte ich ein wenig aufzeigen was erlaubt ist und was nicht. Das wird auf jeden Fall nicht vollständig. Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Anwalt und somit nicht im Fach. Alle Angaben beruhen demnach auf meinen eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen.

Jedes mal, wenn ein Künstler ein Lied, einen Text, ein Bild und so weiter erschafft, wird dieses automatisch von Gesetz geschützt. Dieses nennt sich auch Urheberrecht. Dort sind unter anderem die Rechte des Urhebers bestimmt. So hat der Urheber ein Verwetungsrecht. Das heißt er hat das alleinige Recht sein Werk so zu veröffentlichen wie er will. Er kann eine CD pressen und verkaufen oder mit kleinen Falschirmchen verpackt von Zeppelinen verschenken. Er kann es aber auch an andere übertragen. Zum Beispiel an Plattenfirmen. Wenn nun jemand also die Noten oder den Text von einem Künstler veröffentlicht und nicht das Verwertungsrecht hat, dann hat er gegen ein Gesetz verstoßen. Der Rechteinhaber kann nun Schadensersatz verlangen und diesen Abmahnen.

Was heißt das nun? Nun man kann nicht ohne weiteres Texte, Noten oder gar ganze Lieder online stellen und verbreiten. Ich habe es selbst nie ausprobiert und kenne auch niemanden. Aber es besteht die theoretische Möglichkeit beim Rechteinhaber nach einer Lizenz zu fragen. Auch werden Werke nicht bis in alle Ewigkeit vom Urheberrecht geschützt. Nach zu lesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Regelschutzfrist . 70 Jahre sind eine lange Zeit. Eine so lange Zeit, dass nicht einmal das bekannte Lied “Happy Birthday” diese Zeit hinter sich hat.

Meine Meinung ist, dass eine Überarbeitung des hoffnungslos veralteten Urheberrechts dringend nötig ist. Leider werden wir wohl noch eine lange Zeit darauf warten. Bis dahin ist das Internet für mich nicht, wie immer gesagt wird, rechtsfreier Raum sondern ein Raum ohne Rechtssicherheit. Niemand weis, mit welchen Gesetzen er in Konflikt kommt, wenn er ein Liedtext kopiert oder auch nur ein Bild teilt. Bis sich dies ändert werden hier keine Noten und Texte veröffentlicht.

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Gig ohne PA

Februar 3rd, 2012

Da ich schon einige Gigs nur mit dem nötigsten Equipment veranstaltet habe, möchte ich hier einmal beschreiben, wie man einen Gigs mit möglichst wenigen Geräten veranstaltet. Als Grundlage nehme ich ein Rockkonzert für ca. 60 Leute.
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Was braucht man?

Was ihr an der PA spart, muss dann natürlich der Verstärker und die Instrumente der anderen Musiker leisten. Das heißt die Gitarrenverstärker und der Bassverstärker sollten lauter als ein Schlagzeug sein. Um eine Gesangsanlage und ein Mischpult für den Sänger kommt ihr aber trotzdem nicht herum. Die Monitorbox, die ihr im Proberaum nutzt wird da sicher nicht reichen. Die PA sollte locker lauter als die Verstärker samt Schlagzeug sein. Das ist wichtig, da ihr später dort alle Reserven braucht. Es wird sehr schnell anfangen zu Clippen, wenn dort nicht genügend Leistung ist. Auch wenn nur der Gesang darüber läuft.

Aufstellung auf der Bühne

Da wir ein Minimalsetup haben, müssen die Boxen zwei Funktionen übernehmen. Einmal für ihr eigenes Instrument und einmal als Monitor für alle. Nach Möglichkeit werden die Gitarrenverstärker so aufgebaut, dass die Boxen auf Kopfhöhe der Zuschauer sind und den Drummer bestrahlen. Die Position des Bassverstärkers ist nicht so wichtig. Es reicht aus, wenn dieser auf dem Boden steht und keiner drüber fallen kann. Die Boxen für den Gesang müssen leicht zur Bühne rein gedreht werden, damit ihr wenigstens etwas vom Gesang mit bekommt.

Soundcheck

Das Schlagzeug wird überhaupt nicht abgenommen. Es ist also wichtig, dass dieses schon so gut klingt. Alle anderen Instrumente richten sich mit der Lautstärke nur nach dem Schlagzeug. Der Sound vor der Bühne ist wichtiger als auf der Bühne. Mit miesem Bühnensound und das ihr euch nicht hört, müsst ihr bei diesem Setup leben. Stellt die Equalizer eurer Verstärker so ein, dass jeder seinen Platz im Frequenzspektrum hat. Wenn ihr einmal euren Sound habt, müsst ihr Disziplin bewahren. Der Volumeregler ist Tabu. Solltet ihr euch wieder erwarten nicht hören, dann dreht auf keinen Fall euch selber lauter sondern die anderen herunter. Das ist wichtig, da kein Techniker euch runter regeln kann, falls ihr viel zu laut seid.
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Fazit

Mit diesen Tipps lässt sich mit wenig Equipment ein brauchbares Konzert für ca. 60 Leute auf die Beine stellen. Eigentlich wird der Proberaumsound nur auf die Bühne projeziert.

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Line 6 POD Studio UX2 Test #2

Februar 3rd, 2012

Nach dem ich im ersten Teil mich um die Hardware des UX2 gekümmert habe, geht es hier im zweiten Teil weiter.

POD Farm

Der zweite Kaufgrund für das UX2 Studio ist sicher die POD Farm. Mit dieser Software lassen sich Gitarren- und Bassverstärker am PC simulieren und aufnehmen. Es lassen sich von Clean bis Hi Gain alle Sounds einstellen. Weiterhin können beliebige Effekte wie Hall, Chorus, Kompressor usw. und verschiedene Boxen benutzt werden.
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Im Installationsumfang sind eine ganze Menge Presets dabei. Es sind ein paar Brauchbare vorhanden um zumindest einen Eindruck der Software zu erhalten. Meist muss man abhängig von der verwendeten Gitarre aber selbst Hand anlegen. Für den Bass sind nur sehr wenige Presets vorhanden. Ärgerlich ist auch, dass die Meisten Komponenten aus kostenpflichtigen Erweiterungspacks benutzen.

Sounds

Die Sounds sind mit denen des Line 6 PODs identisch. Das hat einerseits den Vorteil, dass sich sehr leicht brauchbare Ergebnisse erzielen lassen aber die simulierten Verstärkermodelle doch recht synthetisch klingen. Um einen natürlich Klang zu erzeugen, muss man schon sehr viel Geduld haben.
Ein großes Problem habe ich immer noch mit dem Bass. Die vorhandenen Verstärker und Boxen erlauben es mir nicht einen für mich zufriedenstellenden Sound zu erstellen.
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Fazit

Der Kaufgrund für mich war und ist, dass ich mit diesem Audiointerface unglaublich mobil und auch unabhängig bin. Es braucht weder eine eigene Stromversorgung und bringt gleich ein ganzes Pack an VST für die Ampsimulation mit. Aber im nachhinein hätte wohl auch der kleine Bruder der UX1 für meine Bedürfnisse gereicht. Im Großen und Ganzen bin ich aber mit diesem Produkt sehr zufrieden.

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Line 6 POD Studio UX2 Test #1

Januar 28th, 2012

Hier ist ein Test, der die Erfahrungen beschreibt, die ich mit dem Line 6 POD Studio UX2 hatte. Das UX2 ist ein USB Audiointerface über das mit einer entsprechenden Software Musik am PC aufgenommen werden kann.
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Software

Im Lieferumfang des UX2 ist eine ganze Menge Software dabei. Als Recordingsoftware Ableton Live Lite und Reason Adapted enthalten. Allerdings sind diese Versionen stark eingeschränkt und eignen sich eigentlich nur zum herein schnuppern. Das Glanzstück ist natürlich die POD Farm, die es als Stand Alone und als Plugin gibt. Mit diesen lassen sich Gitarrensounds von Clean bis High Distortion am Computer simulieren. Ich werde auf das Programm genauer im zweiten Teil des Tests eingehen.
Ein Haken ist, dass das UX2 gleichzeitig als Dongle für die POD Farm funktioniert. Das heißt, wenn ein anderes Interface benutzt wird, kann das Plug In und die Stand Alone Version nicht genutzt werden.

Anschlüsse

Das Interface bietet eine Reihe von Anschlüssen. Als Eingänge gibt es zwei Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung, einen Hi Z Eingang für Gitarre und Bass mit PAD Funktion und einen Stereo Line Eingang. Es lassen sich immer jeweils zwei Simultan nutzen. So kann man zwei Spuren im Multitrackverfahren aufnehmen. Weiterhin gibt es einen Kopfhörerausgang und einen Stereo Line Ausgang.
An den PC wird das UX2 per USB angeschlossen. Er wirkt ein wenig wackelig aber nach fast 2 Jahren im Einsatz gibt es dort noch keine Abnutzungserscheinungen.
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Treiber

Die mitgelieferten Treiber sind sehr stabil. Bis jetzt sind diese bei mir nicht einmal abgestürzt. Allerdings ist die Latenz recht hoch. Bei ca. 20 ms fällt das auch recht deutlich auf.
Die gesamte Software die beim UX2 von Line 6 mitgeliefert wird, kann über den Line 6 Monkey aktualisiert werden.

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ITunes und Click and Buy buchen Geld ab

Januar 4th, 2012

Da bin ich doch diese Woche aus allen Wolken gefallen. Ich habe zwei E-Mails von Click and Buy bekommen, dass ich angeblich zwei 50 Euro Gutscheine bei ITunes gekauft habe. Der Haken ist, dass ich das niemals getan habe. Ein kurzer Anruf bei Click and Buy und dort habe ich erfahren, dass es sich um einen Bug bei ITunes handelt. Ich frage mich ernsthaft, was das denn bitte für eine Firma ist, die weltweit ungerechtfertigt Geld abbucht. Nun ja, den Ärger und die Lauferei habe ich dafür jetzt. Interessant ist auch, dass beim Anruf bei der Hotline von Click and Buy die Dame sofort bescheid wusste, warum ich anrufe. Bin also auf keinen Fall der Einzige. Was nun zu tun habe ist folgendes:

- Geld zurückbuchen
- Mahnung abwarten
- Mahnung wieder sprechen

Ich bin gespannt ob es das dann war. Ach, der Support von ITunes ist übrigens gar nicht per Telefon erreichbar, noch wurde auf die Mail Anfrage geantwortet. Ich frage mich ja wie viele das Geld nicht zurück überweisen.

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Myspace Alternativen

November 11th, 2011

Myspace ist tot! Ja, eigentlich nichts neues und eigentlich liegt Myspace auch viel eher am Boden und zuckt noch. Aber eine Alternative muss her. Ich habe nun schon lange einer für meine Band gesucht und habe bei einigen Anbietern halt gemacht. Ein paar möchte ich gerne einmal vorstelle und komme sogar zu einem Schluss, was denn nun die Lösung ist. Für welches Problem? Weg von Myspace.
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Regioactive

Eigentlich bin ich damals eher durch eine Gigbewerbung darauf aufmerksam gemacht wurden. Man musste sich dort anmelden um sich dort zu bewerben. Da es ein großer Veranstalter war, mag da wohl auch ein wenig Kalkül gewesen sein.

Ganz normal lässt sich dort ein Bandprofil erstellen, Konzerte hinzufügen und News veröffentlichen, nichts weltbewegendes. Möchte man Bandmitglieder hinzufügen, müssen diese sich zwangsläufig dort anmelden. Ein Feature, das mich auch heute immer wieder dort vorbei schauen lässt ist das Booking. Dort lassen sich Gigs ausschreiben und auch kann man sich dort dafür bewerben. Nur sind es recht wenig Angebote und ohne Gegengig und Namen sieht man dort kaum Land.

Eine wirkliche Community wo man neue Fans gewinnen kann, gibt es leider nicht.

Soundcloud

Viel kann ich darüber nicht berichten. Das einzige wofür ich das nutze, ist wenn ich irgendwo einen Song in einem Forum zum Anhören reinstellen will.
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Reverbnation

Durch die vielen vielen Massenmails auf Myspace bin ich darauf aufmerksam geworden. Ich nutze es auch wirklich regelmäßig. Allerdings nur ein Feature. Ich kann über eine Webseite meinen Myspacestatus, Facebookstatus, Twitterstatus und Bandstatus bei Facebook gleichzeitig ändern. Das spart Zeit und man vergisst nichts. Außerdem gibt es eine schöne Chartliste sortiert nach international, national und lokal. Für mich als Statistikfreak was tolles.

Facebook

Und der Gewinner ist Facebook. Fakt ist, dass da nun mal fast wirklich jedes ist und durch das “Gefällt mir” kann man einwandfrei Werbung machen. Eine Bandseite bei Facebook zu erstellen ist recht einfach und es gibt auch jede Menge Informationen. Es gibt auch Addons um die Seite zu erweitern. Da bietet sich auch direkt Reverbnation an. Songs und News lassen sich da bequem veröffentlichen und auch teilen.

Demnächst werde ich eine Artikelreihe starten mit Ideen und Hinweisen für eine eigene Bandhomepage. Bis dahin ist erstmal war das eine kleine Übersicht über Myspacealternativen.

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